Wie soll ich zitieren?

englishfrançais Auf der Startseite finden sich genau wie auf der Titelseite eines Buches jene Daten, die für Zitate und bibliographische Vermerke erheblich sind, deren Einrichtung dann auch nach den bei Druckausgaben befolgten Regeln geschehen kann. Nur, dass die Angabe des Verlagsortes entfällt und stattdessen die Angabe der URL hinzukommt, die auf der Startseite steht.

Die URL ist für das Zitieren von Netzseiten am wichtigsten, denn sie liefert nicht nur eine kurze und eindeutige Kennzeichnung, sondern auch den Pfad zur Netzseite, die dann leicht mit einem Klick erreicht werden kann.

Mit der URL sind auch einzelne Seiten einer Ausgabe am besten zu zitieren. Wenn Sie sich auf einer Seite befinden, die Sie zitieren möchten, können Sie die URL aus der Adresszeile des Browsers kopieren und in einen anderen Text einfügen. Ebenso können Sie auch sehr genau auf einzelne Abschnitte einer Netzseite verweisen, wie hier beschrieben wird.

Wozu dienen die Absatzmarken am linken Rand wie z. B. #1, #2, #3 usw.?

englishfrançais Sie dienen der eindeutigen Kennzeichnung des Absatzes (oder der Tabellenzeile oder der Anmerkung). Wenn Sie auf eine solche Absatzmarke klicken, wird sie an die URL in der Adresszeile des Browsers angehängt. Sie können diese erweiterte URL nun kopieren und in einen anderen Text einfügen. Das ist für ein genaues Verweisen auf den einzelnen Absatz sehr nützlich: Wer immer die erweiterte URL mit der Absatzmarke in die Adresszeile des Browsers einträgt oder über einen Link anklickt, gelangt unmittelbar zu dem entsprechenden Absatz auf einer Seite. Solche Absatzmarken werden hier auch bei Tabellenzeilen und Fußnoten verwendet. Sie werden übrigens auch fragment identifiers genannt und beginnen stets mit dem Zeichen #. Sie müssen nicht unbedingt in einer Nummerierung bestehen; in diesem Text etwa werden stattdessen Schlagwörter verwendet (wie #fragment_ids, #citation).

englishfrançais Es werden zwei Arten der Suche angeboten: erstens eine Volltextsuche, verfügbar auf dieser Seite, zweitens eine Suche über jene Verzeichnisse (also Indizes oder Register), die auf der Netzseite der jeweiligen Veröffentlichung zu finden sind. Diese Suche wird in diesem Abschnitt beschrieben. Zudem kann man auf einer einzelnen Seite mit dem Browser suchen (indem man Strg f drückt).

Wie suche ich in einem Verzeichnis, einer Tabelle?

englishfrançais Es gibt erstens eine Freitextsuche für alle Felder und für Felder bestimmter Spalten, zweitens eine Auswahl- und Schlagwortsuche mit Drop-Down-Listen für jene Spalten, bei denen das sinnvoll ist. Das Verzeichnis wird während der Eingabe zusammengefiltert; bei größeren Datenmengen kann das die Eingabe verlangsamen.

Auswahlsuche im Verzeichnis

Um die Auswahl aufzuheben, klicken Sie auf die oberste, leere Zeile.

Freitextsuche im Verzeichnis

Zur Freitextsuche: Grundsätzlich wird der Inhalt so in den Feldern gesucht, wie er in das Suchfeld eingegeben wird. (Es findet also keine Übersetzung statt.) Man kann die Suche aber gezielt ausweiten: Wenn im ersten Kästchen neben dem Suchfeld (a|A) ein Häkchen gesetzt ist, wird Groß- und Kleinschreibung nicht unterschieden. (So ist die Voreinstellung.) Wenn im zweiten Kästchen (ab|bca) ein Häkchen gesetzt ist, werden zwei nebeneinander eingegebene Ausdrücke wie Harfe Psalter so gesucht, dass ein Feld beide enthalten muss, aber nicht unbedingt nebeneinander und in dieser Reihenfolge. (Auch das ist die Voreinstellung.) Die reichsten Möglichkeiten lassen sich mit dem dritten Kästchen (RE) auftun: Wenn dort ein Häkchen gesetzt ist, wird der Suchausdruck als sogenannter regulärer Ausdruck genommen. Damit sind dann auch Alternativsuchen, Suchen nach Zeitspannen und vieles andere möglich. Mehr zu regulären Ausdrücken hier. Es folgen Beispiele.

Alternativsuche (mit ‘oder’ verknüpfte Suchbegriffe)

(Harfe|Psalter) (ohne Leerzeichen)
findet Felder, die Harfe oder Psalter oder beide Ausdrücke enthalten;
(Leier|Harfe|Laute|Zither) (Psalter|Hymne|Ode) (mit Leerzeichen zwischen den Klammerungen)
findet Felder, die sowohl Leier oder Harfe oder Laute oder Zither oder mehrere dieser Ausdrücke als auch Psalter oder Hymne oder Ode oder mehrere dieser Ausdrücke enthalten.

Suche nach Zeitspannen

17[89][0-9] findet alle Zahlen zwischen (einschließlich) 1780 und 1799.

Suche nach Varianten

Hymn(os|us|e) findet Hymnos, Hymnus und Hymne; Herr?mann? findet Herrmann, Herman, Hermann und Herrman. Men.?šikov findet Menšikov, Men´šikov, Menьšikov und überhaupt alle Folgen, die an der Stelle .? keinen oder einen beliebigen Buchstaben haben.

Wie kann ich nach mehreren Spalten sortieren?

englishfrançais Man klickt auf die Spalte, die man zuerst sortieren will. Dann klickt man auf die weiteren Spalten, während man die Umschalttaste gedrückt hält.

Was ist und wozu dient ein regulärer Ausdruck?

englishfrançais Ein Regulärer Ausdruck ist eine Buchstabenfolge mit besonderen Platzhalterzeichen. Diese Platzhalterzeichen dienen vor allem dazu, einen Suchausdruck umfassender zu machen. Sieht man von der Verwendung vollständiger Programmiersprachen ab, so sind reguläre Ausdrücke das mächtigste Mittel, einen Suchausdruck zu gestalten. Beispiele sind in diesem Abschnitt erwähnt. Eine vollständige Übersicht zu den Platzhalterzeichen findet sich etwa in dieser Tabelle.

Was steht im Inhaltsverzeichnis?

englishfrançais Im Inhaltsverzeichnis stehen auf der obersten Ebene die Überschriften der Netzseiten (web pages) einer Ausgabe. Es müssen aber nicht alle Netzseiten der Ausgabe aufgeführt sein; z. B. sind bei einer umfangreichen Briefedition die einzelnen Brief nicht im Inhaltsverzeichnis aufgeführt, sondern in einem Verzeichnis aller Briefe. Ein solches Verzeichnis ermöglicht dann nicht nur den Zugang zu den Briefen, sondern auch das Sortieren, Durchsuchen und Filtern des Bestandes, wie in diesem Abschnitt beschrieben wird.

Unter einer Netzseitenüberschrift stehen dann all jene Überschriften, die innerhalb der Netzseite zu finden sind. Die Überschriften sind umso weiter eingerückt, je höher ihre Ebene ist.

Wenn eine Netzseite nicht in der Hauptsprache der Netzausgabe verfasst ist, so ist ihre Sprache am Rande angegeben. Solche Netzseiten mit Sprachangabe sind oft, aber nicht notwendigerweise Übersetzungen oder anderssprachige Zusammenfassungen einer entsprechenden Netzseite, z. B.:
Einleitung
english : Introduction.

englishfrançais Klicken Sie auf die entsprechende Überschrift. Alle Überschriften sind mit einem Link hinterlegt.

Was ist und wozu dient RDFa?

englishfrançais RDFa ist eine Art, Angaben, die in einer Netzseite explizit oder implizit enthalten sind, im HTML-Grundtext der Seite noch einmal maschinenlesbar neben dem sichtbaren Text auszudrücken. Zum Beispiel erkennen Menschen auf der Titelseite einer Ausgabe den Titel schon anhand von Formatierung und Kontext. Für eine maschinelle Erfassung der Titelangabe aber (etwa für Suchmaschinen oder Bibliothekskataloge) ist es viel einfacher, wenn die Angabe Die Ausgabe abc hat den Titel xyz explizit und einem eng geregelten Format folgend in den HTML-Grundtext geschrieben ist. Ein solches Format ist RDFa (ein anderes heißt Microdata).

Auf jeder Seite einer Edition gibt es unter dem Hauptmenü den Link RDFa, der dazu führt, dass alle in dieser Seite enthaltenen RDFa-Angaben ausgegeben werden: Jede Zeile enthält eine RDFa-Aussage; das Format ist N-Triples. Diese Ausgabe ist auch erhältlich, indem man an die URL der Seite /rdf.nt anhängt. Ein Beispiel für eine RDFa-Aussage auf einer Titelseite:

<http://quellen-perspectivia.net/fantin-scholderer>
<http://schema.org/headline>
"Correspondance entre Henri Fantin-Latour et Otto Scholderer (1858-1902)"@fr .

Das heißt:
‘http://quellen-perspectivia.net/fantin-scholderer hat den Titel Correspondance entre Henri Fantin-Latour et Otto Scholderer (1858-1902) (und dieser Titel ist auf Französisch geschrieben).’

Auf diese Weise kann nicht nur eine einzelne Stelle automatisch erfasst werden, sondern es können auch Aussagen vieler solcher Stellen zusammengetragen werden. So kann die Erwähnung einer Person zunächst mit einem Eintrag im Personenindex der Edition verlinkt sein. In dem Eintrag finden sich dann Aussagen über die Person und darunter auch Links zu anderen Ressourcen, die wiederum auf weitere Ressourcen verlinken. Das kann ein Netz von Aussagen ergeben, worin eine maschinelle Suche und Sammlung von Information möglich sind. Bisher jedoch ist dieses Netz noch nicht so weit und dicht, weil es noch nicht so viel RDFa-Auszeichnung auf Netzseiten gibt.